Gulpdown - First Shot
8.5 von 10 Punken
Erscheinungsjahr
2009
Label
Own Production
Besetzung
Vocalz: Böttn
Guitarz & Vox: Kev Diet
Guitarz & Vox: Paddy
Bass: Jay
Drumz: Holly
Guitarz & Vox: Kev Diet
Guitarz & Vox: Paddy
Bass: Jay
Drumz: Holly
Tracklist
1. Action City
2. Bitches
3. Ticket to Hell
5. Come & Say
6. Drunken Girl
2. Bitches
3. Ticket to Hell
5. Come & Say
6. Drunken Girl
Datum: 20.07.2009 - Autor Vince
Der Sound von “Gulpdown” trägt das Prädikat “Young, Wild and Free” und erinnert natürlich unweigerlich an die goldenen 80er. Die Sleaze Mucke wird von der Gitarren Power von “Kev Diet” und “Paddy” wahrlich zu einem Rock n’ Roll Flagschiff, weiter weist auch Sänger “Jimmy Botton” eine Stimme auf mit einem gewissen Wieder-Erkennungswert. Die Beat Factory (“Jay”,Bass) und (Holly, Drums) sorgt dafür dass der Sound auch das gewisse Ass Kick Feeling aufweist. So nun aber genug der langen Rede, sprechen wir nun über die 6 Track EP mit dem Titel “First Shot”.
Der Silberling beginnt mit dem Opener “Action City” und hier bei geht schon mal die Post ab, netter Mitsing Refrain und kraftvolle Gitarren machen den Song zu einem soliden Einstand. Auch “Bitches” kann gefallen, netter Rhythmus und eine feine Melodie bei dem lautstark “Bitches of Rock n’ Roll” mitgegröhlt werden kann. Mein absoluter Favorit ist allerdings der nächste Track und zwar “Ticket to Hell”. Hier bei fahren die Jungs mit einer Rattenscharfen Hookline auf und einem unglaublich geilen Refrain. Wenn man bei “Gulpdown” eines kritisieren kann ist es dass man bei der Mucke einfach hört dass junge Leute am Werk sind. Dafür können sie natürlich nix und darauf möchte ich auch nicht näher eingehen, was ich eigentlich meine ist dass “Ticket to Hell” vom Sound und von den Vocals her irgendwie reifer klingt und darum auch eher für mich ein Aushänge Schild für “Gulpdown” ist als etwa “Action City”. Ein weiteres Prunkstück der Scheibe ist “Come and Say” denn hier schaffen es die Schweizer einen echten Ohrwurm aufs Parket zu legen. Das wichtigste ist auch bei einer Sleaze Band eine Melodie und ein Refrain der ist Blut geht und bei “Ticket to Hell” und “Come and Say” wird das Perfektioniert. “Drunken Girl” macht dann den Abschluss, ein Song welcher auch nicht von schlechten Eltern ist und eine kleine aber feine EP edel abrundet. Die Produktion kann sich übrigens auch hören lassen, sicherlich habe ich schon besseres gehört aber für eine Own Production geht der Sound absolut in Ordnung und wer etwas von Musik versteht auch wie teuer die ganzen Produktionen sind. Wichtiger ist das Songwriting und das haben “Gulpdown” absolut im Griff und wir können gespannt sein was wir von ihnen noch so alles zu hören bekommen. “First Shot” ist ein fabelhaftes Debut welches runter geht wie Honig. Ich bin mir aber sicher dass “Gulpdown” noch einiges mehr auf dem Kasten haben und uns beim nächsten Streich der Mund noch viel weiter offen sein wird. Wenn man das Alter der Jungs bedenkt hat die Band doch grosses Potential. “Gulpdown” sind wild, sleazig und beim Sound der Swiss Guyz stehen mir auch ohne Hairspray die Haare in die Luft wie zu Zeiten von “Nitro”.
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